Leseprobe: Fantasia


Fantasia
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Freunde sind Engel,
die uns wieder auf die Beine helfen,
wenn unsere Flügel vergessen haben wie man fliegt
~*~
Prolog
Es gibt eine fremde Welt, an einem Ort den wir nicht kennen und der unberührt bleiben muss...
Das Reich der Elfen - Fantasia!
Neben diesem Reich liegt eine weitere Welt die von allen "Die Schattenwelt" genannt wird.
Den Erzählungen nach leben dort dunkle Wesen, wie Kobolde und Waldzwerge. Diese zwei Welten werden von einem sehr breitem Strom getrennt. Auf der anderen Seite ist ein dunkler Wald und alle Elfen die je diesen Wald durchqueren wollten kamen nicht zurück. Niemand weiß was hinter diesem Wald ist.
Doch zurück in den sonnigen und glücklichen Teil - Das Reich der Elfen!
Die wundersamen Wesen dort schlüpfen aus Blüten und jeden Sommer, an einem einzigen Tag, kommen neue Elfen zur Welt.
Aurelia ist eine der neuen Elfen die in diesem Sommer geschlüpft sind.
Was sie wohl in ihrem Leben so alles erwartet?

Kapitel 1
Aurelia wurde mit den anderen neuen Elfen zu einem großen Platz geschickt. Überall wuchsen große Blumen aus dem Boden und der Platz war mit alten Pflastersteinen bedeckt. Wahrscheinlich war dieser Platz sowas wie die Mitte des Reiches. Überall schwirrten und flatterten Elfen herum. Es war ein aufgeregtes Treiben rund um den Platz.
Die neuen Elfen wurden jeweils zu einer Partnerin eingeteilt, mit der sie ihr Zimmer teilen sollten. Aurelia wurde zu einer Fee Names Aphrodite eingeteilt. Sie war schlank und hatte schöne glänzende blonde Harre, die ihr glatt über den Schultern lagen. Sie war eigentlich das genaue Gegenteil von Aurelia. Aurelia hatte sehr lange und sehr dunkle braune Haare, die ihr in weichen Locken über ihren Rücken flossen. Ihr fiel auf das alle neuen Elfen hellgraue Augen hatten, wobei die älteren Elfen die schon Flügel besaßen leuchtend grüne oder sogar rote Augen hatten. Sie hatte außerdem welche mit hell- oder intensiven dunkelblauen Augen gesehen. Was das wohl zu bedeuten hatte?
Das erste was Aurelia von ihrer Zimmergenossin zu hören bekam war ein zickiges schnauben, dann sagte sie: "Nur das das klar ist ich entscheide wer wo schläft und wehe du kommst mir blöd, dann gibts Stress!"
Ich sah sie erstmal nur herausfordernd an, doch entschied mich dann erstmal ruhig zu bleiben sonst würde ich nur noch Ärger bekommen. "Klar" sagte ich nur, was aber nicht bedeuten würde das sie sich so leicht unterbuttern lassen würde.
Die Elfe die ihnen die Einteilung vorgelesen hatte, zeigte nun jedem Paar ihre Wohnung. Aurelia und Aphrodite bekamen eine etwas abgelegenere Blüte in der sie von nun an wohnten. Das störte Aurelia überhaupt nicht, denn sie liebte die Aussicht schon jetzt.
Von dem kleinen Balkon aus konnte man auf die großen Wiesen hinter der Wohnsiedlung sehen, um die Bienen und Schmetterlinge zu beobachten.
Die Elfe die sie zu ihrer Wohnung gebracht hatte, sie hieß übrigens Katlana, lächelte Aurelia sanft an und sagte: "Schön hier nicht?", dann sagte sie etwas leiser: "Lass dich bloß nicht auf diese aufmüpfige Art dieser Aphrodite ein." Sie zwinkerte und als sie wieder runter vom Balkon waren sagte sie zu beiden: "Eure Sachen sind in diese zwei Schränke eingeordnet, aber ihr könnt euch ja auch noch bereden wer wo schläft und seine Sachen hat. Tschüss dann!" Dann flog sie weg und ließ Aurelia alleine mit ihrer so "netten" Genossin.
"Ich schlafe dort!" sagte Aphrodite zickig und zeigte auffordernd zum Bett neben dem großen Spiegel. Damit war ich einverstanden!
"Super, ich wollte sowieso neben dem Balkon schlafen."
Gott sei Dank war das problemlos vor sich gegangen!

Kapitel 2
Aurelia wurde das zu viel! Aphrodite stürzte sich natürlich gleich auf ihre Kleidung und war ganz entrüstet was dort im Schrank hing.
Aurelia ging schnell aus ihrer Blüte und lief langsam in eine unbestimmte Richtung, als sie plötzlich vor einem großen Felsen stand. Sie kletterte vorsichtig darauf und wäre fast wieder rückwärts herunter gepurzelt, als sie diesen tollen Ausblick sah! Eine riesige Graslandschaft mit vielen Hügeln und einem tollen Ausblick auf die nie untergehende Sonne.
Aurelia war noch total von dieser Aussicht gefangen, als sie plötzlich eine fröhliche Stimme hörte: "Hallo! Vor wem bist du denn geflüchtet? Ich hab vorhin gesehen mit wem du... woooow, das ist ja eine Aussicht!" Aurelia drehte langsam ihren Kopf und erblickte eine zierliche Elfe mit vielen kleinen Sommersprossen im Gesicht, die ebenfalls neu war. "Ja! Das ist wirklich wunderschön..." Als sich die zierliche Elfe wieder aus ihrer Starre erlöst hatte, streckte sie Aurelia die Hand entgegen und sagte mit lächelndem Gesicht: "Hey, ich bin Nephele und eben erst geschlüpft, genau wie du oder?" Inzwischen hatte Aurelia sie ein wenig begutachtet und festgestellt, dass sie sehr süß aussah. Sie hatte etwas kürzere sehr helle blonde Haare die in wilden Locken um ihr Gesicht hüpften, wenn sie vor Freude Auf und Ab sprang. "Nett dich kennen zulernen. Mein Name ist Aurelia und um dir die Frage von vorher zu beantworten, ich bin vor meiner Zimmergenossin Aphrodite geflohen." "Ich habs mir schon gedacht.", sie grinste. Dann setzte sie sich neben Aurelia und die beiden sahen sich einfach nur den schönen Ausblick an. Später sprang Nephele plötzlich auf als sie ein hohes klingeln hörte und hielt Aurelia ihre Hand entgegen. Aurelia nahm sie etwas schüchtern und stand ebenfalls auf. "Das ist unser Zeichen!" "Für was denn?" fragte Aurelia etwas verblüfft. "Na wir werden unsere Elemente kennen lernen. Ich würde so gerne das Element Erde verkörpern, aber ich muss mich überraschen lassen." Sie zuckte mit ihren Schultern und lief etwas schneller, dadurch zog sie Aurelia natürlich mit sich.

Kapitel 3
Die beiden kamen gerade am großen PLatz an, als die Glocke noch einmal erklang.In der Mitte des Platzes war ein Kreis aus fünf älteren Elfen entstanden, die jeweils eines der Elemente verkörperte - Feuer, Wasser, Luft, Erde und Geist! Eine etwas abseits stehende Elfe, die groß gebaut und wunderschön gekleidet war fing an zu sprechen: "Liebe Bewohner Fantasia's. Heute werden wir mit unseren neuen Sprösslingen die Zeremonie der Elemente vollführen." Sie hatte eine kräftige und mächtig klingende Stimme. Nephele stupfte Aurelia aufgeregt an und sagte: "Das ist die Königin!" Dabei quikte sie wie ein kleines Kind das gerade einen Lutscher geschenkt bekam. Amüsiert über Nepheles Ausbruch, lächelte Aurelia ihrere neu gewonnen Freundin zu. "Woher weißt du das alles überhaupt?" fragte Aurelia ihre Freundin. Sie antwortete nur kurz und aufgeregt wie ein Kind: "Scht... ich sags dir später es geht gleich los!"
"Nun meine Elfen." sprach die Königin weiter. "Ich bin eure Königin Lorena und nun wird jede Elfe die eines der fünf Elemente verkörpert euch ein wenig darüber erzählen. Fangen wir mit Erde an"
Als erstes trat eine kleine, etwas dickere Elfe, mit grünen Augen, nach vorne. "Hallo meine lieben, ich verkörpere das Element Erde! Die Elfen dieses Element in sich tragen, haben die Fähigkeit Gras wachsen zu hören, die Blätter im Herbst bunt zu färben und noch vieles mehr.", sie klang echt nett. "Aber lasste euch einfach überraschen..." Dann nickte sie der Königin zu und trat wieder einen Schritt zurück. "Wasser!" sagte Lorena. Eine schlanke, mittelgroße Elfe mit schwarzen Haaren und dunkel blauen Augen trat etwas nach vorne. "Guten Tag! Ich verkörpere das Wasser und freue mich schon auf meine neuen Schützlinge. Das Wasser ist ein interessantes Element und die Elfen mit diesem privileg es zu besitzen können zum Beispiel unter Wasser atmen und noch vieles mehr." Sie nickte der Königin ebenfalls zu und trat auch dann zurück. Diese sagte dann: "Luft!" und eine große, schlanke Elfe mit hellblauen Augen trat nach vorne. "Hallo, ich verkörpere die Luft, ohne die wir nicht leben könnten! Die Elfen mit dem Element Luft in sich können dem Wind zuhören wenn er flüstert oder die Strömungen des Windes beeinflussen. Aber weiteres werdet ihr selber herrausfinden müssen." Auch sie nickte Lorena zu und trat wieder in den Kreis. "Feuer!" Die Elfe die nun vortrat war von ihrer ganzen Erscheinung dem Feuer schon ähnlich. Sie hatte rote wilde Locken rote Augen und ihre Erscheinung war flink und stark. "Seid gegrüßt ihr neuen!", sagte sie mit verschmitztem lächeln. "Das Element Feuer ist ein sehr strakes Element. Elfen wie ich können zum Beispiel eine kleine Flamme aus ihrer Hand wachsen lassen." Urplötzlich schoss eine kleine Flamme aus ihrer Hand und ein Raunen ging durch die Menge. Dann war sie verschwunden und die Feuer-Elfe nickte ebenfalls unserer Königin zu und trat wieder zurück. Aurelia dachte daran, dass jetzt warscheinlich das Element Geist dran wär, als die letzte Elfe aus dem Kreis trat. Das kam so plötzlich und fast gleichzeitig wie die Worte der Königin, das alle etwas zusammen zuckten. Die schlanke Elfe mit glatten, sehr hellen (ja fast weißen) Haaren und dunkel-grauen Augen sagte dann: "Das Element Geist ist sehr, sehr selten und sehr stark. Die Elfen mit diesem Element können, wie ich gerade, die Gedanken der Leute lesen, solang sie nicht durch eines bestimmten Trainings verschlossen sind." So schnell wie sie vortrat, war sie auch wieder zurück in den Kreis getreten und hattte der Königin zugenickt.
Diese durchbrach nun die Stille und nahm das Wort an sich: "So, meine lieben! Den Rest über euer Element werdet ihr dann in eurem jeweligen Unterricht erfahren oder selber herrausfinden müssen."

Kapitel 4
"Oh Gott, jetzt gehts los!", quiekte es plötzlich neben Aurelia.
"Oh mein Gott, Aurelia du fragst zu viel. Hör halt zu!", sagte Aphrodite zickig eine Reihe weiter vorne.
Nun sprach die Königin Lorena wieder: "Ich rufe nun alle eurer Namen nacheinander auf, ihr dürft vortreten und stellt euch dann vor die Elementkerzen. Ihr werdet es wissen wenn ihr euer Element gefunden habt."
Dann zündete jede der Mentorinnen eine farbige Elementkerze an und stellte sie auf einen kleinen Steinaltar in einer Reihe auf. Die Königin rief nun einzeln die Namen auf.
"Naomi... dein Element ist das Wasser! Als nächstes kommt Nephele."
"Du schaffst das schon!", flüsterte Aurelia ihrer Freundin zu und da war Nephele schon weg.
Zuerst stellte sie sich vor die dunkelblaue Kerze die das Wasser symbolisierte, nichts passierte. Danach kam die rote Kerze für das Element Feuer und wieder passierte nichts. Doch als sie sich vor die grüne Elementkerze vom Element Erde stellte, da leuchtete die Flamme plötzlich grün auf.
"Wooow... ich bin Erde!", rief Nephele und sprang zurück zu Aurelia, um ihr mit Schwung in die Arme zu springen.
"Nephele, dein Element ist die Erde.", stellte die Königin abschließend fest.
"Als letzte ist noch Aurelia an der Reihe."
Aurelia trat vor und als sie sich vor die Kerze des Elements Wasser stellte, da leuchtete sie dunkelblau auf. Doch plötzlich leuchteten auch die anderen Kerzen auf und Aurelia wurde in einen bunten Kerzenschein getaucht, der sie umgab wie eine Wolke.
Ein gemurmel ging durch die Menge und die Königin trat einen Schritt auf Aurelia zu.
"Meine liebe Aurelia, du bist etwas ganz besonderes. Du hast die Magie aller Elemente in dir, was dir sehr viel Kraft und Stärke verleiht.
Du bist die Elfe der Prophezeiung!
Viel Glück auf deinem Weg, mein Kind."
Plötzlich kam ein blonder Blitz auf Aurelia zugerannt und umschlang sie fest mit den Armen.
"Meine Freundin ist die Elfe der Prophezeiung, coooool!"
Wie als wäre das der Anfang von allem gewesen, klatschten plötzlich alle neuen Elfen Beifall und auch von außen strömten die fleißigen ausgewachsenen Elfen hinzu und stimmten in den Beifall mit ein.
Vor Freude und Überwältigung rollten Aurelia ein paar Tränen über ihre Wangen. Nephele war gleich mit einem kleinen Seidentuch zur Hand um ihrer neu gewonnen Freundin zur Seite zu stehen.

© Theresa von Zepelin



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